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Driving the bloody hell out of the road!

Im Hostel in Melbourne hab ich einen Traveler getroffen, der mit seinem Van durch Australien reist. Spontan habe ich mich ihm angeschlossen und somit reisen wir jetzt zu dritt nach Adelaide.

Erstmal stelle ich Euch jetzt die Mitreisenden vor:

Wir, Bob, Fabian und  ich haben also vor, in guten 3 Wochen ca. 5500 km zurückzulegen. Bob ist Australier mit japanischen Migrationshintergrund und findet immer die besten Lookouts. Bob ist knapp über 6 Fuß groß, 24 Jahre alt und 30 Stones schwer. The Jellow Submarine (sein Spitzname) hat schon halb Australien gesehen und spricht kaum Englisch, macht aber mächtig Lärm bei über 80.

Fabian ist kein Backpacker, sondern ein Traveler und könnte auch Jost heißen, da er ziemlich Öko unterwegs ist, was aber gut ist, denn so haben wir jetzt in 6 Tagen nicht mal 50$ an Essen usw. verbraucht. Endlich also mal sparen im Urlaub.

Das ist Bob:

BOB 690x459 Driving the bloody hell out of the road!

Bob bietet auch zwei Schlafplätze und somit sparen wir uns auch das Hostel.

Tag 1 (26. August): Das erste Ziel unserer “Travel with Bob Tour” war Torquay mit Bells Beach, welcher einer der legendären Strände Australiens ist. Hier sprang Fabian mit einem seiner vier Surfboards bei 10°C ins Wasser und versuchte die perfekte Welle zu erwischen.

Bilder vom Surfen folgen

Geschlafen haben wir in Lorne, in welchem wir uns gleich am ersten Abend ordentlich festgefahren haben und mit Angst den Berg vor lauter Regen runter zu rutschen, ins Bett gegangen sind. Am nächsten Morgen sind wir dann zur nächsten Firma gelaufen, die uns Gott sei dank aus der Klemme geholfen hat.

Bilder folgen

Kommentar des Plumbers: Finally we found some use for that car.

Backpackern helfen ist hier ein Sport und alle sind sehr hilfsbereit,   auch wenn sie uns schon ordentlich ausgelacht haben icon smile Driving the bloody hell out of the road! . Aber war ja auch dämlich auf ein Rasen zu fahren,  der 3 Monate unter Regen stand. Freigeschleppt ging’s weiter entlang der Great Ocean Road.

Tag 2 (27. August) : Heute haben wir nur knapp 150km zurückgelegt. Zum Sonnenuntergang haben wir es gerade noch so zu den 12 Aposteln geschafft an denen wir bei Sturm nur 5 Meter von der Klippe geschlafen haben. Das Auto hat ganz schön gewackelt und ist Gott sei dank nicht umgekippt was hier durchaus schon mal passiert.

Tag 3 (28. August):

Der Sonnenaufgang hat dann aber für die stürmische Nacht entschädigt und die 12 Aposteln sind wirklich beeindruckend.

Bilder des Sonnenaufgangs folgen

Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Great Ozean Road, an der wir alle 2 km gehalten haben,  um die tollen Ausblicke zu genießen. Dadurch haben wir es nicht besonders weit geschafft, aber das ist auch mal in Ordnung.

Bilderer folgen

Im Sonnenuntergang haben wir versucht Waale zu sehen, die hier in Warrnambool recht häufig vor der Küste auftauchen, jedoch nicht als wir dort waren. Naja ein anderes mal.

Bilder des Sunsets folgen

Tag 4 (29. August): Ankunft un den Grampions und Kochen

Das Ziel für den Nachmittag war dann ein Vulkankrater, in dem bestimmt 300 Kangeroos leben, die wir dann auch ordentlich aufgescheucht haben. Nach ner Wanderung durch den Krater und auf uns zuhoppelnde Kangaroos,  ging’s weiter in den Grampions Nationalpark.

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Sonst ist heute  ausser fahren, kochen, einkaufen, Auto aufräumen und Akku laden nicht viel passiert.

Bilder Bahnübergang und Straße folgen

Die Landschaft hier ist einfach fantastisch und es kommt einem alles vor wie 1960 in Amerika. Wirklich traumhaft. Selbst alte Scheunen, die einfach nur vor sich hin verfallen sind wunderschön.

Bilder Scheune folgen

Nachmittags haben wir dann noch die Akkus nachgeladen und auf dem Campingkocher ein ordentliches Festmal zubereitet.

Tag 5 (30. August): Sunrise in den Grampians

Unsere erste Nacht bei 2°C ist zu Ende und der Sonnenaufgang entschädigt für das Frieren. Ein Vogel möchte gleich mit frühstücken und fägt dresiert wie ein altes Zirkuspferd jedes Stück Brot. Ab und an gibt er auch was an seine Frau ab, die sich aber nicht traut näher zu kommen. Sehr lustig.

Bilder vom  + Vogel folgen

Zweiter Stop: Wasserfall auch sehr schön. Natur pur ebend.

Nach’m Mittagessen ging’s dann zum Hells Gap. Dort sind wir von 12:30 bis 19:00 knapp 20 km gewandert und haben die besten Ausblicke genossen. Hat Spaß gemacht und Schlangen und Spinnen haben wir auch keine getroffen.

Abends entdeckten wir im Busch ein Lagerfeuer, an dem ein Ehepaar um die 65 gecampt hat. Sie haben uns Wisky und eine Wurst mit Kartoffeln abgegeben und wir haben noch Stunden über dies und das geredet. Es handelte sich bei den beiden um eine Farmerfamilie,  die Grapefruits angebaut haben . Die Frau ist in Österreich geboren, kann jedoch kaum noch Deutsch, nach über 50 Jahren in Australien. Seit diesem Jahr ist der Farmer allerdings im Ruhestand. Zum pflücken der Früchte haben die beiden oft Backpacker angestellt, die die Ernte eingebracht haben. Wenn man nach Australien reist für ein Work and Travel Jahr, sollte man die ersten 3 Monate arbeiten , um dann ein Auto zu kaufen und für den Rest des Jahres rumzureisen. Somit hat man den Urlaub fast umsonst.

Tag 6 (31. August): Ankunft in Adelaide
Nach der kalten Nacht bei 3 Grad  im Grampions Nationalpark sind wir dann nach Adelaide aufgebrochen, um dort nach weiteren 500 km und einem Stop in Harndorf anzukommen.
Harndorf ist die älteste deutsche Siedlung in Australien und es gibt von Kukuksuhren und schwarzwälder Kirschtorte, alles was das deutsche Herz begehrt.

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Noch eine Kuriosität, Benzin kostet hier in den Städten 30 Cent weniger als unterwegs.

Tag 7 (01. September): Adelaide ist eine coole Stadt,  in der das Stadtzentrum von einem Park umgeben ist. Wenn man also von oben drauf schaut ,sieht man wie die Stadt komplett geplant wurde. In Adelaide leben die meisten Griechen außerhalb Athens und auch Deutsche gibt es hier ne Menge.

Am Donnerstag den 02.09. geht es dann weiter in den Flinders Ranges Nationalpark und anschließend nach Cooper Pedi, wo wir das Outback sehen werden. Zurück über Port Lincoln fahren wir über die Nullabout lane, die uns 3500 km durchs nichts nach Perth führt. Bis zum 20ten September sollten wir also dort ankommen und dann fliege ich zurück nach Melbourne ,um meinen Flug nach Bangkog zu erwischen. Wird also ne spannende Zeit. Reiseberichte wird es wohl kaum geben bis zum 22.09,  da hier Internet und Strom rar gesät sind.

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Endlich in Australien!

Endlich in Australien, dem verrücktesten Land der Erde. Australien die ehemalige Kolonie der Engländer , die ihre Kleinkriminellen dort hin verschifft hat,  ist erst etwa 200 Jahre alt. Und trotzdem haben die Australier viel geschafft bis heute. Es ist eine eigenständige Gesellschaft entstanden,  welche sich durch unglaubliche Freundlichkeit und Kontaktfreudigkeit auszeichnet. How is it going mate,  hört man hier überall.

Gerade bin ich in Melbourne und erfahre die zweitgrößte Stadt Australiens,  nachdem ich 2006 gute 4 Wochen in Sydeny verbraucht habe und dort mein Englisch aufgebessert habe. Schon damals habe ich mich in dieses Land verliebt und in die über alle maßen netten Einheimischen. Hier ein paar von diesen Einheimischen.

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Auch die Multikulturalität dieses Landes ist toll. Nahezu jeder hat eine Geschichte,  aus welchem Land er oder seine Vorfahren kommen.

Australien versuchte im Jahr 2006 mit einer lustigen Kampagne Touristen anzulocken. Dazu habe ich hier mal den Werbespot eingebunden. Finde ich ne klasse Idee. So where the bloody hell are you?

Das erste was einem in Australien auffällt ist dieser Himmel! Er ist einfach der Wahnsinn und wenn man  nach oben schaut hat man fast das Gefühl direkt in den Weltraum zu blicken.

Melbourne 51 Endlich in Australien!

Untergekommen bin ich hier für 28$ pro Nacht im Greenhouse Hostel, welches wohl das beste in Melbourne ist, da es kostenloses Frühstück und die ganze Woche über Specials gibt. Heute z.B. kostenlose Nudeln zum Abendessen. Das lustige ist, wir haben mittags geholfen das Wasser auf den Herd zu stellen (ein riesen Topf) und sind dadurch Nudel VIP’s geworden. Können so die Schlange die sich drei mal durch den Raum schlängelt vermeiden *hehe*. Und wir haben Nachschub so viel wir wollen,  was wirklich fatal ist,  da mein Bauch jetzt schon nach der ersten Portion schmerzt icon smile Endlich in Australien! . Aber wir müssen nochmal zurgreifen, denn Essen ist hier sau  teuer und die Nudeln sau lecker. Beim heutigen Supermarkteinkauf habe für 4,90 $ Nutella gekauft. Selbst die einheimischen Lebensmittel sind sau teuer. Ein Eisbergsalat 3,90 $. Etwa 10x so viel wie bei uns oder? Naja auf jeden Fall viel zu viel! Also Essen mitnehmen wo es geht und günstig ist.

Was habe ich bis jetzt alles unternommen? Ich war schon im Jazz Club in der Barnett Lane, wie könnte es auch anders sein icon smile Endlich in Australien! . Bin zum Sonnenaufgang aufgestanden und habe diesen fotografiert.

War so ziemlich an jeder Sehenswürdigkeit in der Stadt und habe heute den Botanischen Garten mit Julian aus Chile unsicher gemacht.

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Melbourne 3 21 690x459 Endlich in Australien! taken by Julian

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Heute ist es am Nachmittag dann mal etwas zugezogen, was ich für ein paar HDR’s genutzt habe.

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So hier noch ein paar Bilder aus der Stadt.

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Rückflug nach Shenzhen. Die Stadt der Mädchen.

Shenzhen ist eine riesiger Stadt,  nur eine Stunde von HongKong entfernt. Einen interessanten Spiegel Artikel hatte mir vor etwa einem Jahr Philipp empfohlen und ich fand ihn sehr interessant. Deshalb hier nun nochmals der Tipp.

http://wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=39257645&aref=image035/E0505/ROSP200500600600066.PDF&thumb=false

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Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.

Diese Schnellzüge sind der Wahnsinn. 350 km/h waren auf der Anzeige und man fühlt sich wie im Flugzeug wenn es in die Kurven und bergab und bergauf geht.

Shanghai 2 690x459 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.

43C Celsius sind es heute in Shanghai. Jede Nachrichtensendung zeigt in China jedoch immer nur 39C an wenn es über 40 sind um zu vermeiden, dass die Mitarbeiter nicht zur Arbeit erscheinen. Jedoch hat der Zug diese Limitierung nicht uns somit zeigte er die Außentemperatur ungeschönt mit 43C an. Mit meinem Rucksack und der Kamera ging’s also dann in der Sauna zum Hotel. Ist alles aushaltbar auch wenn man es nicht glauben mag icon smile Mit 350 km/h in Shanghai angekommen. .

Hier die ersten Bilder aus Shanghai:

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Shanghai 5 690x459 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.

Shanghai 6 340x509 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen. Shanghai 8 340x509 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.Shanghai 9 340x509 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen. Shanghai 14 340x509 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.

Shanghai 12 690x459 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.

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Shanghai 10 690x459 Mit 350 km/h in Shanghai angekommen.

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