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The kindness of strangers, trusting in a “dangerous” world!

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3 Wochen war Australien nun extrem nett zu mir und so dachte ich mir, warum nicht den nächsten Schritt wagen und mal couchsurfing.com ausprobieren? Denn Vertrauen hat sich bisher für mich auf der Reise immer ausgezahlt.
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Australien, eine Liebe fürs Leben!

Australien sprüht noch genauso mit Magie wie 2006 und fesselt mich wie eh und je. Australien will mich einfach nicht loslassen. Jeden Sonnenaufgang und Sonnenuntergang frage ich mich, gibt es für mich ein schöneres Land auf der Erde?

Magie 1 690x460 Australien, eine Liebe fürs Leben!
Magie 2 690x460 Australien, eine Liebe fürs Leben!
Auch die Einstellung Australiens zum Umweltschutz, die Passion für Barbecue icon smile Australien, eine Liebe fürs Leben! und die Einstellung der Menschen, dass jeder so sein darf wie er möchte, wo Neid ein Fremdwort ist und Erfolg vergönnt wird, tut sein übriges dazu.
Wie schon 2006 spiele ich ernsthaft mit dem Gedanken hier zu bleiben, was aber wegen den Verpflichtungen in Deutschland noch nicht geht.
Aber eins ist klar! Ich komme wieder nach Australien. Vielleicht klappt es dann.
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You are not the master of your life you are only a passenger able to make requests.

So war es also auch mit dem Wetter am Uluru / Ayers Rock. Wir wünschten uns Sonnenschein, aber es gab nur Regen der uns vollkommen nass gemacht hat. Eigentlich kann man sagen wir hatten Glück, denn so konnten wir das seltene Ereignis miterleben, dass am Ayers Rock Wasserfälle zu sehen waren. Erst am dritten Tag konnten wir einen Sonnenaufgang erleben , der uns für alles entschädigt hat.

Uluru 2 690x459 You are not the master of your life you are only a passenger able to make requests.

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Alles Pech hat auch eine gute Seite!

Das Pech verfolgt uns in Sachen Auto. Der Gurt wird nicht mehr produziert und somit ist die einzige legale Möglichkeit, eine durch ein zertifiziertes Unternehmen gefertigte Sonderanfertigung zu kaufen. Diese kostet jedoch 300$ und die Lieferung dauert 1-2 Wochen.

Heute haben wir also gezwungenermaßen die Stadt erkundet ,was sich als sehr interessant herausgestellt hat. Petersburg war, als es gegründet wurde, eine deutsche Siedlung an der zur damaligen Zeit, am meisten befahrenen Eingleißstecke der Welt, welche im 15 Minutentakt mit Dampfloks bedient wurde. Dies hat natürlich einen riesen Planungsaufwand mit sich gezogen, da die Stadt kein natürliches Wasser wie einen Fluss oder See bietet, sondern nur das Grundwasser. Die Stadt wurde also zur Unterstützung der Bahnstrecke aufgebaut und deshalb gibt es in dieser Stadt viele Häuser, die nur für die Bahnlinie gebaut wurden. Heute nachdem die Diesellocks eingeführt wurden wird das Silber und die restlichen Mineralien damit transportiert und die Stadt stirbt langsam aus. Vor kurzem wurde allerdings eine neue Mine in der Nähe eröffnet, welche wieder Leben in die Stadt bringen soll.

Petersbourough 1 690x459 Alles Pech hat auch eine gute Seite!

Heute haben wir, weil bei Ean das Zimmer ausgebucht war, eine Unterkunft von Phillip und seiner Frau Jane angeboten bekommen. Diese haben uns eingeladen bei sich im Haus zu Wohnen und wir haben mit einem etwas schlechten Gefühl, aber immer mit dem Hintergedanken, dass auch einmal jemand bei uns Hilfe braucht, angenommen.

 

Jane hat für uns Suppe gekocht und Schnitzel gebraten, welche wie zuhause geschmeckt haben. Es ist unglaublich was einem hier in Australien passier.  Phil und Jane sind beide über 65 und wir alle schauen jetzt Australien Football.

Zwischen dem Abendessen und dem Football Spiel hat Phil dann noch John angerufen um nach einem Anschnallgurt zu fragen. Nach 3 Minuten rief dieser zurück und wird sich nun auch noch um einen neuen Anschnallgurt bemühen.

Mal sehen was also der neue Tag bringt. Ich denke ich werde am Sonntag den Bus zurück nach Adelaide nehmen und dann mal sehen wie es weiter geht mit der Reise.

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Ein verrückter Tag!

Ein weiterer verückter Tag auf unserer Reise mit BOB. Morgens gegen 7 Uhr sind wir gestärkt mit Pankakes in Adelate gestartet, um die Flinders Ranges zu erreichen. Auf dem Weg einmal falsch abgebogen,  haben wir uns ziemlich schnell auf einer Dirtroad wiedergefunden, die uns in ein kleines Dorf gebracht hat , was Burra heist.

Peters 690x459 Ein verrückter Tag!

Dort angekommen,  hat Fabian ein altes Motorrad entedeckt,  für dessen Foto wir anhalten wollten. Dabei haben wir dann festgestellt, dass das Motorrad zu einem Antiquitätenladen gehört ,  welcher die verücktesten Sachen im Angebot hatte.

Bilder von Burra folgen

Auf unserem weiteren Weg zurück zum Highway,  sind wir dann durch Peterborough gekommen,  welches ein tolles Railway Museum für uns bereithalten sollte. Leider wurde jedoch Bob auf dem Weg durch die Stadt von einem Polizisten angehalten und direkt stillgelegt . Somit sitzen wir nun mehr oder weniger hier fest,   bis Bob einen neuen Anschnallgurt und einen neuen Reifen hat , was uns auf jeden Fall eine Nacht in diesem Ort beschert.

Bilder von Petersbourough folgen

Als Fabian mit der Polizei verhandelt hat,  war ich in einer kleinen Kirche und habe mich mit einem Ehepaar unterhalten . Das Ehepaar hat eine alte Kirche die 1880 errichtet wurde,  gekauft und in ihr ein Mottorradmuseum aufgemacht. Dort habe ich unsere Geschichte erzählt und somit hat der Herr mir etwas über sich erzählt. Nach einer halben Stunde Gespräch bin ich dann zur Polizeistation,  wo wir erfahren haben, dass wir heute hier übernachten müssen. Dann hab ich wieder einmal an das Buch “Freunde weltweit” , welches ich vor der Abreise gelesen habe, gedacht und mir einen Ruck gegeben einfach einmal nach einer Unterkunft für die Nacht zu fragen. Und tatsächlich nachdem die Frau des Hauses Rücksprache mit Ihrem Mann gehalten hat , durften wir kostenlos im Gästezimmer,  welches früher die Unterkunft des Pfarrers war und normalerweise für 110$ die Nacht vermietet wird, schlafen.

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Room 2 690x459 Ein verrückter Tag!Wirklich traumhaft diese Freundlichkeit der Menschen hier! Morgen müssen wir also sehen , ob wir das Auto wieder Roadworthy bekommen. Sollte aber irgendwie klappen. Hoffentlich! Cheers und bis Bald.

Philipp