Addicted to Photography and travel enthusiast
My passion is to travel around the world and take photographs of people and situations i come by while my journeys.
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By Philipp Göllner
Sep 3rd 2010
Alles Pech hat auch eine gute Seite!
Das Pech verfolgt uns in Sachen Auto. Der Gurt wird nicht mehr produziert und somit ist die einzige legale Möglichkeit eine durch ein zertifiziertes Unternehmen gefertigte Sonderanfertigung zu kaufen. Diese kostet jedoch 300$ und die Lieferung dauert 1-2 Wochen.
Heute haben wir also gezwungenermasen die Stadt erkundet was sich als sehr interessant herausgestellt hat. Petersburg war als es gegründet wurde eine deutsche Siedlung an der zur damaligen Zeit am meisten befahrenen Eingleißstecke der Welt welche im 15 Minutentakt mit Dampfloks bedient wurde. Dies hatte natürlich einen riesen Planungsaufwand mit sich gezogen, da die Stadt kein Natürliches Wasser wie einen Fluss oder See bietet sondern nur das Grundwasser. Die Stadt wurde also zu unterstützung der Bahnstrecke aufgebaut und deshalb gibt es in dieser Stadt viele Häuser die nur für die Bahnlinie gebaut wurden. Heute nachdem die Diesellocks eingeführt wurden wird das Silber und die restlichen Mineralien damit transportiert und die Stadt stirbt langsam aus. Vor kurzem wurde allerdings eine neue Mine in der Nähe eröffnet welche wieder Leben in die Stadt bringen soll.
Bilder Stadt folgen
Heute haben wir, weil bei Ean das Zimmer ausgebucht war, eine Unterkunft von Phillip und seiner Frau Jane angeboten bekommen. Diese haben uns eingeladen bei sich im Haus zu Wohnen und wir haben mit einem etwas schlechten Gefühl aber immer mit dem Hintergedanken, dass auch einmal jemand bei uns Hilfe braucht, angenommen.
Bilder von Jane und Phil folgen
Jane hat für uns Suppe gekocht und Schnitzel gebraten, welche wie zuhause geschmeckt haben. Es ist unglaublich was einem hier in Australien passier. Phil und Jane sind beide über 65 und wir alle schauen jetzt Australien Football.
Zwischen dem Abendessen und dem Football Spiel hat Phil dann noch John angerufen um nach einem Anschnallgurt zu fragen. Nach 3 Minuten rief dieser zurück und wird sich nun auch noch um einen neuen Anschnallgurt bemühen.
Mal sehen was also der neue Tag bringt. Ich denke ich werde am Sonntag den Bus zurück nach Adelaide nehmen und dann mal sehen wie es weiter geht mit der Reise.
By Philipp Göllner
Sep 2nd 2010
Ein verrückter Tag!
Ein weiterer verückter Tag auf unserer Reise mit BOB. Morgens gegen 7 Uhr sind wir gestärkt mit Pankakes in Adelate gestartet um die Flinders Ranges zu erreichen. Auf dem Weg einmal falsch abgebogen haben wir uns ziemlich schnell auf einer Dirtroad wiedergefunden die uns in ein kleines Dorf gebracht hat was Burra heist.
Bilder der Dirtroad folgen
Dort angekommen hat Fabian ein altes motorrad entedeckt für dessen Foto wir anhalten wollten. Dabei haben wir dann festgestellt, dass das Motorrad zu einem antiquitätenladen gehört welcher die verücktesten Sachen im Angebot hatte.
Bilder von Burra folgen
Auf unserem weiteren Weg zurück zum Highway sind wir dann durch Peterborough gekommen welches ein tolles Railway Museum für uns bereithalten sollte. Leider ist jedoch Bob auf dem Weg durch die Stadt von einem Polizisten angehalten worden und direkt Stillgelegt worden. Somit sitzen wir nun mehr oder weniger hier fest bis Bob einen neuen Anschnallgurt und einen neuen Reifen hat was uns auf jeden Fall eine Nacht in diesem Ort beschert.
Bilder von Petersbourough folgen
Als Fabian mit der Polizei verhandelt hat war ich in einer kleinen Kirche und habe mich mit . Das Ehepaar hat eine alte Kirche die 1880 errichtet wurde gekauft und ein Mottorradmuseum aufgemacht. Dort habe ich unsere Geschichte erzählt und somit hat er mir etwas über sich erzählt. Nach einer halben Stunde im Gespräch bin ich dann zur Polizeistation wo wir erfahren haben, dass wir heute hier Übernachten müssen. Dann hab ich wieder einmal an das Buch “Freunde Weltweit” welches ich vor der Abreise gelesen habe, gedacht und mir einen Ruck gegeben einfach einmal zu fragen. Und tatsächlich nachdem die Frau des Hauses Rücksprache mit Ihrem Mann gehalten hat dürften wir kostenlos im Gästezimmer welches früher die Unterkunft des Pfarrers war und normalerweise für 110$ die Nacht vermietet wird, schlafen.
Bilder vom Zimmer folgen
Wirklich traumhaft diese Freundlichkeit der Menschen hier! Morgen müssen wir also sehen ob wir das Auto wieder Roadworthy bekommen. Sollte aber irgendwie klappen. Hoffentlich! Cheers und bis Bald.
Philipp
By Philipp Göllner
Sep 1st 2010
Driving the bloody hell out of the road!
Im Hostel in Melbourne hab ich einen Traveler getroffen der mit seinem Van durch Australien reist. Spontan habe ich mich ihm angeschlossen und somit Reisen wir jetzt zu dritt nach Adelaide.
Erstmal stelle ich euch jetzt die Mitreisenden vor:
Wir, Bob, Fabian und Ich haben also vor, in guten 3 Wochen ca. 5500 km zurückzulegen. Bob ist Australier mit japanischen Migrationshintergrund und findet immer die besten Lookouts. Bob ist knapp über 6 Fuß groß, 24 Jahre alt und 30 Stones schwer. The Jellow Submarine (sein Spitzname) hat schon halb Australien gesehen und spricht kaum Englisch macht aber mächtig Lärm bei über 80.
Fabian ist kein Backpacker sondern ein Traveler und könnte auch Jost heißen, da er ziemlich Öko unterwegs ist, was aber gut ist denn so haben wir jetzt in 6 Tagen nicht mal 50$ an Essen usw. verbraucht. Endlich also mal sparen im Urlaub.
Das ist Bob:
Bild von Bob folgt
Bob bietet auch zwei Schlafplätze und somit sparen wir uns auch das Hostel.
Tag 1 (26. August): Das erste Ziel unserer “Travel with Bob Tour” war Torquay mit Bells Beach, welcher einer der legendären Strände Australiens ist. Hier sprang Fabian mit einem seiner vier Surfboards bei 10°C ins Wasser und versuchte die perfekte Welle zu erwischen.
Bilder vom Surfen folgen
Geschlafen haben wir in Lorne in welchem wir uns gleich am ersten Abend ordentlich festgefahren haben und mit Angst den Berg vor lauter Regen runter zu rutschen ins Bett gegangen sind. Am nächsten morgen sind wir dann zur nächsten Firma gelaufen die uns Gott sei dank aus der Klemme geholfen haben.
Bilder folgen
Kommentar des Plumbers: Finally we found some use for that car.
Backpackern helfen ist hier ein Sport und alle sind sehr hilfsbereit auch wenn sie uns schon ordentlich ausgelacht haben
. Aber war ja auch dämlich auf ein Rasen zu fahren der 3 Monate unter Regen stand. Freigeschleppt ging’s weiter entlang der Great Ocean Road.
Tag 2 (27. August) : Heute haben wir nur knapp 150km zurückgelegt. Zum Sonnenuntergang haben wir es gerade noch so zu den 12 Aposteln geschafft an denen wir bei Sturm nur 5 Meter von der Klippe geschlafen haben. Das Auto hat ganz schön gewackelt und ist Gott sei dank nicht umgekippt was hier durchaus schon mal passiert.
Tag 3 (28. August):
Der Sonnenaufgang hat dann aber für die stürmische Nacht entschädigt und die 12 Aposteln sind wirklich beeindruckend.
Bilder des Sonnenaufgangs folgen
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Great Ozean Road, an der wir alle 2 km gehalten haben und die tollen Ausblicke zu genießen. Dadurch haben wir es nicht besonders weit geschafft aber das ist auch mal in Ordnung.
Bilderer folgen
Im Sonnenuntergang haben wir versucht Waale zu sehen die hier in Warrnambool recht häufig vor der Küste auftauchen jedoch nicht als wir dort waren. Naja ein andern mal.
Bilder des Sunsets folgen
Tag 4 (29. August): Ankunft un den Grampions und Kochen
Das Ziel für den Nachmittag war dann ein Vulkankrater in dem bestimmt 300 Kangeroos leben die wir dann auch ordentlich aufgescheucht haben. Nach ner Wanderung durch den Krater und auf uns zuhoppelnde Kangaroos ging’s weiter in den Grampions Nationalpark.
Bilder folgen
Sonst ist heute ist ausser Fahren, Kochen, Einkaufen, Auto aufräumen und Akku laden nicht viel passiert.
Bilder Bahnübergang und Straße folgen
Die Landschaft hier ist einfach fantastisch und es kommt einem alles vor wie 1960 in Amerika. Wirklich traumhaft. Selbst alte Scheunen die einfach nur vor sich hin verfallen sind Wunderschön.
Bilder Scheune folgen
Nachmittags haben wir dann noch die Akkus nachgeladen und auf dem Campingkocher ein ordentliches Festmal zubereitet.
Tag 5 (30. August): Sunrise in den Grampians
Unsere erste Nacht bei 2°C ist zuende und der Sonnenaufgang entschädigt das frieren. Ein Vogel möchte gleich mit Frühstücken und fägt dresiert wie ein altes Zirkuspferd jedes Stück Brot. Ab und an gibt er auch was an seine Frau ab, die sich aber nicht Traut näher zu kommen. Sehr lustig.
Bilder vom + Vogel folgen
Zweiter Stop: Wasserfall auch sehr schön. Natur pur ebend.
Nach’m Mittagessen ging’s dann zum Hells Gap. Dort sind wir von 12:30 bis 19:00 knapp 20 km gewandert und haben die besten Ausblicke genossen. Hat Spaß gemacht und Schlangen und Spinnen haben wir auch keine getroffen.
Abends entdeckten wir im Busch ein Lagerfeuer an dem ein Ehepaar um die 65 gecampt hat. Sie haben uns Wiski und eine Wurst mit Kartoffeln abgegeben und wir haben noch Stunden über dies und das geredet. Es handelte sich bei den beiden um eine Farmerfamilie die Grapefruits angebaut haben und die Frau ist in Österreich bebohren kann jedoch kaum noch Deutsch nach über 50 Jahren in Australien. Seit diesem Jahr ist der Farmer allerdings im Ruhestand. Zum Flücken der Früchte haben die beiden oft Backpacker angestellt die die Ernte eingebracht haben. Wenn man nach Australien reist für ein Work and Travel Jahr sollte man die ersten 3 Monate arbeiten um dann ein Auto zu kaufen und für den Rest des Jahres rumzureisen. Somit hat man den Urlaub fast umsonst.
Tag 6 (31. August): Ankunft in Adelaide
Nach der kalten Nacht bei 3 im Grampions Nationalpark sind wir dann nach Adelaide aufgebrochen und dort nach weiteren 500 km und einem Stop in Harndorf anzukommen.
Harndorf ist die älteste deutsche Siedlung in Australien und es gibt von Kukugsuhren und schwarzwälder Kirschtorte alles was das deutsche Herz begehrt.
Bilder folgen
Noch eine Kuriosität, Benzin kostet hier in den Städten 30 Cent weniger als unterwegs.
Tag 7 (01. September): Adelaide ist eine coole Stadt in der das Stadtzentrum von einem Park umgeben ist. Wenn man also von oben drauf schaut sieht man wie die Stadt komplett geplant wurde. In Adelaide leben die meisten Griechen außerhalb Athens und auch deutsche gibt es hier ne Menge.
Am Donnerstag den 02.09. geht es dann weiter in den Flinders Ranges Nationalpark und anschließend nach Cooper Pedi wo wir das Autback sehen werden. Zurück über Port Lincoln fahren wir über die Nullabout lane die uns 3500 km durchs nichts nach Perth führt. Bis zum 20ten September sollten wir also dort ankommen und dann fliege ich zurück nach Melbourne um meinen Flug nach Bangkog zu erwischen. Wird also ne spannende Zeit. Reiseberichte wird es wohl kaum geben bis zum 22.09. Da hier Internet und Strom rar gesät sind.
By Philipp Göllner
Aug 13th 2010
